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Rughes (18.09.)


Unsere Partner in Stintino helfen, wo sie können. Auch, wenn sie eigentlich schon ihre Kapazitätsgrenze erreicht haben. Aber was sollen unsere Partner tun? Sollen sie abwinken, wenn Touristen um Hilfe für einen Findling bitten? Sollen sie wegschauen, wenn sie selbst ein herrenloses Tier finden? Sollen sie ignorieren, wenn ein Hilferuf sie erreicht? Das bringen sie nicht übers Herz. Und sie hoffen natürlich, dass wir ihnen weiterhin zur Seite stehen und versuchen, für die Hunde und Katzen, die sie aufnehmen, gute Zuhause zu finden. Wir tun was wir können. Aber aktuell ist die Lage mal wieder besonders katastrophal.

Einer Familie war Anfang 2024 eine hochträchtige Hündin zugelaufen. Weil diese Hündin sehr lieb und freundlich war, hatten die Leute Mitleid mit ihr, und so durfte sie bleiben und ihre Kinder zur Welt bringen. Es waren sieben Babys. Für vier von ihnen fand die Familie selbst neue Zuhause. Aber für diese drei fand sich niemand, bei dem sie eine gute Zukunft gehabt hätten. Da man die Kleinen auf keinen Fall in ein Canile geben wollte, hatte man unsere Partner um Hilfe gefragt. Die Mama hat ihr Zuhause bei der Familie gefunden, sie wurde inzwischen auch durch uns kastriert.

Rossa und ihre Brüder Rosco und Rughes lernten wir während unserer Projekttour Ende Juni 2024 kennen. Die drei sind tolle junge Hunde, fröhlich, lebhaft, freundlich und zugewandt. Man merkt, dass sie ihre Kinderzeit schon in familiärem Umfeld verbringen durften und noch nichts Schlechtes erlebt haben.

Dass sie zum Fotografieren eine paar Minuten stillhalten sollten, nahmen sie notgedrungen in Kauf, hätten sie doch viel lieber weiter mit den anderen Hundekindern gespielt. Vor allem Rughes wollte die Aktion schnell hinter sich bringen. Rossa hingegen fand sogar richtig Gefallen daran, bei Wolfgang auf dem Schoß zu sitzen. Sie wollte gar nicht wieder runter, sondern rollte sich gemütlich zusammen und genoss die Streicheleinheiten.

Für diese drei so menschenbezogenen Hundekinder wünschen wir uns sehr, dass sie das Rescue so schnell wie möglich hinter sich lassen und ihre Reise nach Deutschland antreten können.

Hier sollen sie dann ihre Zuhause bei lieben Menschen finden, die sie an allen familiären Aktivitäten teilhaben lassen. Wahrscheinlich wären sie bei aktiven Menschen, die viel in der Natur unterwegs sind und die sie z.B. beim Wandern oder Joggen begleiten können, besonders glücklich.

31. August 2024:
Rughes durfte auf seine deutsche Pflegestelle reisen.

18. September 2024:

Rughes, der nun Elvis heißt, muss nicht mehr umziehen. Er hat es geschafft seine Pflegefamilie um die Pfötchen zu wickeln und darf nun in Hille wohnen bleiben. Die Familie hatte vor vielen Jahren schon 2 Hunde von proTier e.V. adoptiert und nach deren traurigen Verlust stand schnell fest, ohne Hund geht es nicht. So stieß man auf Mela die direkt adoptiert wurde und da Rughes noch ein Pflegeplätzchen brauchte, durfte er mit. So hatte er die Chance sich von Anfang an in aller Herzen zu schleichen und es dauerte nicht lange bis feststand, dass auch er bleiben darf. Letzten Rückmeldungen zufolge haben sich beide schon gut eingelebt und machen Haus und Garten gemeinsam unsicher. Wir wünschen allen eine wunderschöne gemeinsame Zeit.
 
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