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Pepina (20.08.)


Während unserer Projekttour im Mai 2024 besuchten wir natürlich auch unser Partnertierheim in Olbia, das Rifugio der LIDA. Dort wurden wir schon sehnsüchtig erwartet, denn es gab etliche Neuzugänge, die uns vorgestellt werden sollten.

Dazu gehörte dieses Quintett: Panda, Penelope, Pepina, Percy und Presley. Die fünf Geschwister – drei Mädchen und zwei Buben – stammen aus einem der Industriegebiete von Olbia, wo sich Streunerhunde angesiedelt haben. Diese Streuner sind extrem scheu. Sie einzufangen, um sie wenigstens kastrieren zu können, wird seit Jahren versucht. Hin und wieder gelingt es bei dem einen oder anderen Hund, aber es gibt leider noch unzählige, die nach wie vor unkastriert sind. Es bleibt nur, rechtzeitig den Nachwuchs wegzuholen, um weitere Vergrößerung der Gruppe zu verhindern.

So landeten die Mädchen Panda, Penelope und Pepina sowie die Brüderchen Percy und Presley also im Rifugio. Sie waren erst kurz vor unserem Besuch angekommen, entsprechend schüchtern waren sie noch. So viel Neues stürmte da auf sie ein, so viele fremde Menschen, und dann der unglaubliche Lärm der Hunde im übervollen Rifugio ... Da mussten sich die Kleinen erst einmal dran gewöhnen.

Was diese fünf Hundekinder jetzt brauchen ist menschliche Zuwendung. Doch uns ist klar: Das können die Mitarbeiter des Rifugio nicht leisten. Sie haben so viel damit zu tun, die Gehege sauber zu halten, zu füttern usw., dass für individuelle Streicheleinheiten oder mehr definitiv keine Zeit bleibt. Gassigänger gibt es auch nur ein paar – viel zu wenige, um allen Hunden diese Abwechslung und das Leinentraining zu ermöglichen.

Wir wünschen uns deshalb sehr, dass Panda, Penelope, Pepina, Percy und Presley so schnell wie möglich die Chance erhalten, das Rifugio wieder hinter sich lassen und in ein gutes neues Leben starten zu können.

In Deutschland sollen die fünf dann ihre Familien finden, die ihnen das Traumzuhause für immer schenken und sie an allen familiären Aktivitäten teilhaben lassen.

20. Juli 2024:
Pepina durfte auf ihre deutsche Pflegestelle reisen.

05. August 2024:

Pepina hat sich gut auf ihrer Pflegestelle eingelebt. Von ihrer Pflegefamilie wird sie als freundlicher und menschenbezogener Junghund beschrieben, der im Moment viel Unsinn im Kopf hat. In das bestehende Rudel hat sie sich gut intergriert. Gemeinsam wird nun durch den Garten getobt oder man liegt in der Sonne und lässt es sich gut gehen :-) Spaziergänge meistert sie prima. An der Leinenführigkeit wird gearbeitet, ebenso an der Stubenreinheit. Aber bei den Spaziergängen erlebt man so viel Neues, was ablenkt und beobachtet wird, dass man das Wesentliche schon einmal vergessen kann. Fremden gegenüber ist sie anfangs zurückhaltend, taut aber nach einer Weile auf.

20. August 2024:
Die freche Pepina, die nun liebevoll Peppy gerufen wird, hat sich schnell auf ihrer Pflegestelle eingelebt und sich sehr gut in das bestehende Hunderudel integriert. Gemeinsam tobte man täglich durch den Garten und holte sich in den kleinen Pausen Streicheleinheiten von der Pflegefamilie ab. Lange musste Peppy nicht warten - eine Familie aus Berlin-Mariendorf besuchte sie. Der Kennlernbesuch verlief sehr gut und so ist es kein Wunder, dass sie nun in einem Haus mit Garten lebt, in welchem sie nach Herzenslust toben kann. Nach ersten Rückmeldungen ist Peppy aus der Familie nicht mehr wegzudenken, hat aber mehr als genug Blödsinn im Kopf und hält die Familie ordentlich auf Trab. Tagsüber, wenn die Familie arbeiten geht, ruht sie sich bei der Oma aus, um dann am Nachmittag ihren Schabernack zu treiben. Die Hundeschule wird nun regelmäßig besucht und bringt schon erste Erfolge. Ansonsten stehen regelmäßige Spaziergänge und Kuscheleinheiten auf dem Plan. Wir freuen uns sehr, dass Peppy so ein schönes Zuhause gefunden hat und sind auf weitere Bilder und Berichte gespannt.
 
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