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Lello (05.12.)


Die Sommermonate waren wieder mal besonders schlimm. In der LIDA gab es keine Verschnaufpause. Fast täglich kamen Hilferufe von Touristen, wurden Fundtiere von der Guardia Ages geborgen, oder Schäfer oder Privatleute brachten ihre unerwünschten Welpen oder Kitten zum Rifugio. Quarantänebereiche, Gehege oder Käfige: Alles ist proppenvoll. Aber einem kleinen Wesen die Hilfe versagen: Das ist keine Option.

Und so versuchen auch wir zu helfen, obwohl wir selbst schon am Rande unserer Kapazitäten sind, indem wir einige der Neuzugänge auf unserer Webseite vorstellen. Wie beispielweise diese beiden Geschwisterchen. Wir lernten sie während unserer Projekttour Anfang September kennen. Sie waren aber erst ein paar Tage vor unserem Besuch ins Rifugio gekommen, sie waren noch im Quarantänebereich und hatten noch keine Namen und waren auch noch nicht gechippt. Aber da sie glücklicherweise gut zu unterscheiden waren, konnten wir sie zumindest schon mal fotografieren. Das kleine Mädchen war schon recht aufgeschlossen, der Bube war noch etwas zurückhaltend. Aber das war ja auch nicht verwunderlich: Sie hatten sich in den wenigen Tagen im Rifugio noch nicht an die vielen neuen Menschen, die allgegenwärtige Hektik und den immerwährenden Lärmpegel gewöhnen können.

Die Formalitäten wurden nun endlich erledigt und wir können Lello und Lilla auf unserer Webseite vorstellen. Denn wir möchten natürlich, dass ihr Aufenthalt im übervollen Rifugio von möglichst kurzer Dauer sein soll. Die Mitarbeiter haben so viel mit der normalen Versorgung zu tun, dass keine Zeit für individuelle Zuwendung bleibt. Dabei brauchen die Kleinen nichts mehr als Menschen, die sich mit ihnen beschäftigen und bei denen sie sich geborgen fühlen können.

Wir wünschen uns sehr, dass Lello und Lilla ihre Reise nach Deutschland antreten können, damit sie noch einen Teil ihrer Kinderzeit schon bei einer lieben Familie verbringen können.

Vielleicht bei Ihnen? Möchten Sie Lilla oder Lello das Traumzuhause für immer mit engem Familienanschluss schenken?

09. November 2024:
Lello durfte auf seinen deutschen Pflegeplatz reisen.

05. Dezember 2024:

Lello, der nun Yannou heißt, lebt jetzt in Schriesheim bei einem liebevollen Paar in einem Haus mit Garten. Lange Wanderungen und Spaziergänge stehen auf dem Programm, und auch den ersten Urlaub in der Normandie durfte Yannou bereits mit seiner Familie verbringen. Die Hundeschule ist ebenfalls schon geplant. Die Familie hatte zuvor zwei Hunde, die beide altersbedingt verstorben sind, und ein Leben ohne Hund ist für sie unvorstellbar.

Yannou darf nun ein glückliches und aktives Leben in seiner neuen Familie führen.
 
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