Wieder erreichte unsere Partner in Stintino ein Hilferuf aus dem kleinen Ort Usini: Man hatte fünf Welpen gefunden, die allesamt krank waren. Vier der Kleinen waren innerhalb kurzer Zeit gestorben. Es war nun nur noch ein kleiner Bube übrig, und man sorgte sich, dass auch er es ohne intensive Behandlung nicht schaffen würde. Aber die konnte in dem kleinen Dorf niemand leisten, uns so wandte man sich an unsere Partner.
Der Kleine wurde dann auch umgehend nach Stintino geholt, wo er sofort eine erste Infusion bekam. Der kleine Bub war sehr geschwächt, aber ihn aufzugeben war keine Option. Es wurde gekämpft ... Langsam schlug die Behandlung an, und Schrittchen für Schrittchen ging es dem Kleinen, der inzwischen den Namen Nono erhalten hatte, besser.
Wir hoffen nun sehr, dass Nono über dem Berg ist und sich weiter gut erholt. Denn wir wünschen uns natürlich auch für Nono, dass er - wenn er kräftig
genug sein wird - seine Reise nach Deutschland antreten und seine endgültige Familie finden kann.
Vielleicht möchten Sie dem süßen Nono sein Zuhause für immer schenken?
31. August 2024:
Nono durfte auf seine deutsche Pflegestelle reisen.
09. September 2024:
Nono hat sich schnell und gut auf seiner Pflegestelle eingelebt und taut von Tag zu Tag mehr auf. Mit der vorhandenen Hündin dort versteht er sich bestens und hat große Freude daran, mit ihr an seiner Seite die neue Welt zu entdecken und sein Umfeld zu erkunden.
Der hübsche Kerl zeigt sich von Anfang an als absolut unkompliziert, entspannt und gelehrig. Natürlich muss Nono noch ganz viel lernen, die vielen Umweltreize verunsichern ihn teilweise noch sehr, grundsätzlich lässt er sich aber an alles Neue gut heranführen. Die Stubenreinheit hat der Rüde bereits verstanden, an der Leine läuft er schon recht gut und im Auto fährt Nono problemlos mit.
Sein Pflegefrauchen kommt aus dem Schwärmen für ihn kaum heraus - kein Wunder, denn Nono ist ein in sich ruhender, wahrer Rohdiamant!
Er will seinen Menschen gefallen, genießt Kuschel- und Streicheleinheiten in vollem Maße, bindet sich gerne eng an seine Bezugspersonen. Einen ersten Ausflug in den Reitstall hat Nono bereits souverän gemeistert. Junghundtypisch verspielt tobt Nono auch gerne einmal mit Artgenossen durch die Gegend, wenngleich er bei Fremdhundbegegnungen anfangs noch unsicher und zurückhaltend ist. Das Eis bricht jedoch sehr schnell, ebenso wie bei fremden Menschen und dann zeigt sich Nono als absolut freundlich und zugewandt.
Wer einen lieben, treuen, lernfreudigen, aber auch noch wachsenden Begleiter für fast alle Lebenslagen an seiner Seite sucht, ist hier genau richtig!
17. September 2024:
Der tolle Kerl Nono musste nicht lange warten, bis er sein Für-immer-Zuhause fand. Heute lebt er bei einer jungen Frau in Hennef, die in einem gemütlichen Haus mit kleinem Garten wohnt. Mit Hunden ist sie groß geworden, und ihr Traum vom eigenen Hund ging mit Theo, wie Nono jetzt heißt, in Erfüllung. Theo lernte sein Frauchen über deren Arbeitskollegin kennen, bei der er als Pflegehund lebte. Es war Liebe auf den ersten Blick! Da das Frauchen noch sehr jung ist, hat sie ihre Eltern mit ins Boot geholt – sie helfen gerne aus, wenn mal die Zeit knapp oder Unterstützung gebraucht wird. Der junge Rüde entwickelt sich prächtig, besucht bereits die Hundeschule und macht große Fortschritte. Gemeinsame Wanderurlaube in Bayern sind schon fest geplant. Theo und sein Frauchen sind ein großartiges Team geworden, und wir freuen uns sehr für die beiden.