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Rossa (26.11.)


Ende April 2024 gab es einen dringenden Hilferuf aus Guspini (Südwesten Sardiniens). Eine tierliebe Frau lebte dort in sehr einfachen Verhältnissen mit ihren 17 Hunden ... Es waren mal weniger, aber da sich die Frau nicht leisten konnte, ihre Hunde kastrieren zu lassen, vermehrten sie sich ... und trennen wollte sie sich auch von keinem der Hunde.

Doch dann gab es keine andere Wahl mehr, denn die Frau - gerade mal 55 Jahre alt - war an Krebs erkrankt, es war das Endstadium erreicht. Sie war ins Krankenhaus gekommen, ihre Tiere wurden notdürftig von Nachbarn versorgt, doch es war klar, dass das Frauchen nicht mehr zurückkehren würde. Sie bat dann darum, dass ihre Hunde nicht in ein Canile gebracht würden, sondern es vielleicht eine Chance gäbe, sie in gute Hände zu geben ...

Es wurde nach Lösungen gesucht, ein paar Hunde konnten auch untergebracht werden. Für die verbliebenen neun Hunde sagten Paola und Pierpaolo Hilfe zu. So gingen also am 29. April 2024 neun Hunde auf ihre Reise ins Rifugio nach Stintino.

Das Frauchen hat noch erfahren, dass für ihre Hunde gesorgt sei. Am 05. Mai 2024 ist sie dann in Frieden gegangen.

Alle Hunde mussten nach ihrer Ankunft erst mal gegen Parasiten behandelt werden. Sie wurden bereits gechippt und registriert, und es werden auch alle noch kastriert. Für die Hunde war es natürlich nicht einfach, so plötzlich ihr Zuhause zu verlieren und auch nicht mehr alle Hundefreunde um sich zu haben. Sie gehen sehr unterschiedlich damit um, einige tun sich noch schwer.

Da es bereits sehr voll im Rescue in Stintino war und es schon weitere Hunde gab, die dring der Hilfe bedurften, waren die Partner in Oschiri bereit, zwei der Kleinen aufzunehmen. Die beiden gehörten zu den schüchterneren Hunden, und als wir sie zum ersten Mal Ende Juni kennenlernten, waren sie noch sehr reserviert. Das war nun, bei unserem Besuch Anfang September 2024, schon deutlich anders.

Die beiden Hundemädchen kamen sofort angelaufen, als wir ihr Gehege betraten. Sie wagten sich auch ganz nah an uns heran, und die Leckerchen nahmen sie sehr freudig aus den Händen von Wolfgang entgegen. Streicheln war ihnen noch etwas suspekt, aber das verwunderte uns auch nicht. Denn leider haben unsere Partner in Oschiri nur sehr wenig Zeit, sich ganz intensiv um ihre Schützlinge zu kümmern.

Was Roma und Rossa, wie die beiden Mädchen heißen, dringend brauchen, sind liebe Menschen, die sie in ihre Familien aufnehmen und ihnen mit Geduld und Liebe die Sicherheit vermitteln, die sie brauchen, um vollends Vertrauen zu fassen.

Möchten Sie Roma oder Rossa dieses liebevolle Umfeld bieten, damit sie ein glückliches Hundeleben genießen können?



09. November 2024:
Rossa durfte auf ihren deutschen Pflegeplatz reisen.

26. November 2024:
Rossa durfte direkt zu ihrer Familie nach Dresden fahren. Da man sich erst einmal kennenlernen wollte, zog sie zur Pflege ein. Auch wenn Rossa anfangs doch recht schüchtern gewesen ist, war schnell klar "Der kleine Wuschel gehört zu uns". Gemeinsam werden nun viele Spaziergänge gemacht und noch mehr gekuschelt. Aus der Familie ist sie mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Wir freuen uns sehr, dass nun auch Rossa so ein tolles Zuhause gefunden hat.
 
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