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Nania (28.03.)


Wie bei jeder Projekttour, so stand auch Anfang Januar 2026 ein Besuch im Rifugio der LIDA auf dem Plan. Marco hatte uns schon vorgewarnt, dass wieder einige Hundemamas mit ihren Kindern auf uns warten würden.


Zuerst führte Marco uns dann in den Bereich der Boxen, die hauptsächlich für Mütter mit ihren Kindern reserviert sind. Wir hatten Glück, es war auch gerade mal trocken, so dass wir direkt dort an der Box fotografieren konnten.

Mama Nana war in der Campagna gefunden worden. Da sie sehr zutraulich und freundlich ist, gehen wir davon aus, dass sie keine der klassischen Streunerinnen ist, sondern dass sie - vielleicht bei einem bäuerlichen Anwesen - Kontakt mit Menschen hatte. Daraus schließen wir auch, dass sie ausgesetzt wurde, weil man sich wahrscheinlich nicht mit einer Hundemutter mit Babys belasten wollte.

Nana hatte acht Babys zur Welt gebracht. Die Geburt war vermutlich erst einen Tag, maximal zwei Tage her, als man die kleine Familie im Gebüsch entdeckte. Was für ein riesiges Glück für Nana und ihre Babys. Denn ohne regelmäßig Futter zu haben, wäre es nicht zu schaffen gewesen, für acht hungrige Mäulchen ausreichend Milch zu produzieren. Zumal große Gefahr für die Babys bestand, von wilden Tieren - Wildschweinen, streunenden Hunden - entdeckt und getötet zu werden.

Im Rifugio waren Nana und ihre Babys dann in Sicherheit. Bestens versorgt und betreut konnte Nana sich nun vollständig ihren Babys widmen. Und die hatten sich prächtig entwickelt, wie wir bei unserem Besuch feststellen konnten.

Nania, Nutella und Nepal sowie die Brüderchen Nadir, Nekkar, Neval, Noah und Nori sind allesamt sehr hübsche Hundekinder geworden. Sie waren etwas zurückhaltend, die Fotoaktion war ihnen nicht ganz geheuer, aber sie waren alle sehr lieb und anschmiegsam. Später, zurück auf sicherem Boden, tobten sie dann wieder fröhlich umeinander, wie man auch auf dem Video sehen kann.

Da uns sehr am Herzen liegt, dass die Kleinen sich bestmöglich weiterentwickeln können, möchten wir sie so schnell es die gesetzlichen Vorgaben erlauben nach Deutschland holen. Hier sollen sie dann ihre Menschen und ihre Traumzuhause mit engem Familienanschluss finden. Und natürlich möchten wir auch für die liebe Mama Nana ein gutes Zuhause für immer finden.

Da Mama und ihre Kinder Maremmano-Mixe sind, benötigen sie ein passendes häusliches Umfeld. Erfahrung mit Herdenschutzhunden wäre perfekt. Aber auch Menschen, die sich über diese tolle Rasse informieren und zudem bereit sind, Empfehlungen umzusetzen, sind herzlich willkommen.


28. März 2026:
Die hübsche Nania durfte direkt in ihr neues Zuhause nach Langstedt ziehen. Dort warteten nicht nur ein großes Haus und ein toller Garten auf sie, sondern auch eine Familie, die schon immer Hunde an ihrer Seite hatte. Als Zweithündin hat Nania direkt einen vierbeinigen Spielgefährten an ihrer Seite. Damit alles reibungslos klappt, lernt sie fleißig in der Hundeschule. Langweilig wird es ihr nie: Sie darf ihre Menschen zu den Pferden begleiten und genießt gemeinsame Ausflüge an die See, wo sie sich so richtig den Wind um die Nase wehen lassen kann. Wir freuen uns riesig, dass Nania so ein tolles und aktives Zuhause gefunden hat. Alles Gute für die gemeinsame Zukunft!

 
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