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Clelia (01.05.)


Während unserer Sardinientour im März 2026 stand natürlich auch der Besuch des Rifugios der LIDA in Olbia auf unserem Plan. Weil auch bei dieser Reise das Wetter sehr durchwachsen war und immer wieder starke Regenschauer unsere Fotoaktion beeinträchtigten, konnten wir nicht alle Hunde, die Marco für uns vorgesehen hatte, an einem Tag fotografieren.

Wir mussten also noch ein zweites Mal zum Rifugio fahren. Und als unterwegs wieder heftig schüttete, dachten wir schon, auch dieser Termin würde nun buchstäblich ins Wasser fallen. Aber als wir im Rifugio ankamen, hörte es auf zu regnen. Und glücklicherweise hatten sich diese große Geschwistergruppe während des Regens unter ein schützendes Dach verzogen, sodass sie doch einigermaßen trocken waren.

Bei unserer Ankunft am Gehege wurden wir schon freudig von elf Hundekindern begrüßt: Cannella, Canada, CocoChanel, Cuda, Caramella, Cheope, Chiquita, Chimera sowie Clash und Cash. Das zwölfte Geschwisterchen Clelia war woanders untergebracht, weil es in der Gruppe gemobbt worden war. Clelia lernten wir also erst später kennen.

Marco erzählte uns, dass dieses Dutzend Hundekinder bei einem Schäfer zur Welt gekommen waren. Ob sie alle die gleiche Mutter haben, ist nicht bekannt. Aber es wäre auch nicht ungewöhnlich, dass eine Maremmano-Hündin zwölf Welpen zur Welt bringt.

Man kann froh sein, dass diese Kleinen im Rifugio gelandet sind. Denn 10 von ihnen sind Weibchen ... Für wie viel Nachwuchs sie gesorgt hätten, wären sie in der Campagna bei dem Schäfer geblieben, mag man sich gar nicht ausrechnen ...

Es machte jedenfalls viel Spaß, diese Hundekinder kennenzulernen. Zum Fotografieren auf den Arm genommen zu werden, war ihnen allerdings etwas unheimlich, das waren sie ja nicht gewohnt. Ansonsten tobten aber alle vergnügt um uns herum, wollten alles genau beobachten, was wir da so machten.

Für Cannella, Canada, CocoChanel, Cuda, Caramella, Cheope, Chiquita, Chimera und Clelia sowie die Buben Clash und Cash wäre es für ihre weitere Entwicklung wichtig, dass sie das Rifugio so schnell wie möglich hinter sich lassen können. Je eher sie in ein familiäres Umfeld kommen, desto besser.



26. April 2026:

Auf unserer Team-Projekttour durften wir neben tollen Partnerinnen und Partnern auch zwölf ganz besondere Fellnasen kennenlernen.

Die Geschwister haben sich prächtig entwickelt – noch ein wenig zurückhaltend, aber dabei unglaublich lieb, neugierig und aufgeschlossen. Jede Aufmerksamkeit bedeutet ihnen viel, und nun hoffen sie darauf, bald in ihren eigenen Familien anzukommen und endlich ihr Glück in einem liebevollen Zuhause zu finden.

01. Mai 2026:
Clelia hat ihr Zuhause in Köln gefunden und lebt nun bei ihrem Frauchen in einer ruhigen Wohnung mit Garten. Direkt vor der Haustüre beginnen bereits Park und Wald, sodass gemeinsamen Spaziergängen und kleinen Abenteuern nichts im Wege steht. Besonders schön ist, dass Clelia nicht nur ein liebevolles Zuhause gefunden hat, sondern auch zwei Katzen, mit denen sie nun ihr Leben teilt. Wie man auf den Fotos bereits wunderbar sehen kann, klappt das Zusammenleben mit den Samtpfoten ganz entspannt. Ihr neues Frauchen ist selbst im Tierschutz aktiv und engagiert sich in einem Verein, der ebenfalls auf Sardinien tätig ist. Während einer Projektreise hat sie Clelia in der LIDA kennengelernt und sich sofort in die kleine Hündin verliebt. Schnell nahm sie Kontakt zu uns auf und bat darum, Clelia adoptieren zu dürfen. Bereits in Sardinien fiel auf, dass Clelia von ihren Geschwistern gemobbt und deshalb separiert wurde. Erst nach ihrer Ankunft in Deutschland stellte sich heraus, dass dies vermutlich einen Grund hatte. Clelia ist sehbehindert und zeigt leichte neurologische Auffälligkeiten. Umso dankbarer sind wir, dass ihr Frauchen ohne jede Unsicherheit und ohne Wenn und Aber zu ihr steht. Für sie ist Clelia genau richtig, so wie sie ist. Ihr kleiner Sonnenschein wird genauso geliebt, auch wenn sie kleine Besonderheiten mitbringt. Das ist alles andere als selbstverständlich. Besonders berührend fanden wir die Worte aus dem Fragebogen, dass Clelia nicht einfach nur ein Haustier sein soll, sondern ein richtiges Familienmitglied. Genau dieses Gefühl spürt man auch auf den ersten Bildern aus dem neuen Zuhause. Ob gemütlich im Körbchen, vorsichtig bei den Katzen oder entspannt unterwegs im Auto, Clelia scheint bereits angekommen zu sein. Liebe Yvonne, an dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön an dich, dass du Clelia genauso annimmst, wie sie ist, und ihr die Chance auf ein liebevolles und sicheres Leben gibst. Und liebe Clelia, wir wünschen dir von Herzen ein wunderschönes Leben voller Geborgenheit, Liebe und ganz vieler glücklicher Momente.
 
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