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Lea (10.05.)


Die Hündin Lea kam im Februar 2023 gemeinsam mit zwei anderen Hunden ins Canile Arzachena. Ihr Besitzer war angezeigt worden, die Vigili hatten die Hunde beschlagnahmt. Und schließlich wurde entschieden, dass die Hunde nicht wieder an den Mann herausgegeben werden.

Weil Lea immer sehr schüchtern war und sich bei Besuchen in ihrem Gehege immer zurückzog, hatten wir den Eindruck, dass sie mit Menschen nichts mehr zu tun haben wollte. Und wir wollten natürlich auch nichts erzwingen.

Doch vor ein paar Monaten änderte sich die Situation: Lea ging es zunehmen schlecht, sie hatte extreme Problem mit ihrem rechten Ohr. Es war ständig entzündet, keine Therapie, kein regelmäßiges Säubern brachte Besserung. Unsere Vereinstierärztin hatte sich den Zustand des Ohrs einmal angeschaut und dringend zu einer Operation geraten, denn die bereits deutlich sichtbaren massiven Wucherungen bereiteten Lea ganz offensichtlich auch starke Schmerzen. In einer Klinik in Olbia wurde der Eingriff dann durchgeführt, und es zeigte sich, dass nicht nur der Gehörgang, sondern auch das Ohr entfernt werden mussten.

Wir freuten uns alle sehr, dass Lea die Operation gut überstanden hat. Doch da war dann das Problem der Nachsorge. Denn das konnten die wenigen Canile-Mitarbeiter nicht leisten. Deshalb waren wir sehr froh, als eine liebe Helferin sich erbot, Lea zu sich nach Hause in Pflege zu nehmen und sie auch für die notwendigen Verbandwechsel und Nachuntersuchungen regelmäßig nach Olbia zu fahren.

Als wir Lea dann wiedersahen, waren wir mehr als überrascht: Das Familienleben tat ihr so gut. Sie zeigte sich freundlich und zugewandt, ließ sich streicheln, freute sich über die Leckerchen. Und die Pflegemama sagte, dass Lea der perfekte Familienhund sei. Sie versteht sich mit den Kindern sowie den eigenen Hunden und Katzen der Familie bestens, sie ist ruhig und anschmiegsam und keine "Bellerin". Und sie fährt gern im Auto mit. Dass wir und auch die Pflegefamilie auf keinen Fall möchten, dass Lea wieder zurück ins Canile geht, suchen wir nun für die liebenswerte Hundedame ein Traumzuhause für immer mit engem Familienanschluss.

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10. Mai 2025:
Eigentlich war geplant, dass Lea bei der Pflegefamilie nur so lange bleiben sollte, bis sie genesen und reisefähig sein würde. So war es auch mit der Pflegefamilie besprochen. Aber es kam anders … Als das Thema „Reisetermin“ angesprochen wurde, gab es nicht nur bedrücktes Schweigen, sondern es flossen auch Tränen. Die kleine Lea hatte sich inzwischen so in die Herzen der ganzen Familie geschlichen, dass es allen unvorstellbar war, dass Lea plötzlich nicht mehr da sein würde. Lea war dank der liebevollen Pflege nicht nur gesund geworden, sie hatte sich auch mental völlig geöffnet. War sie vorher recht scheu gewesen, zeigte sie sich nun aufgeschlossen und freundlich. Lea aus diesem Umfeld herausreißen? Nein, das kam für uns nicht in Frage. Wir wussten Lea in besten Händen und stimmten gern zu, dass sie bei ihrer Familie bleiben darf. Über die Bilder und Videos, die wir in der Folge erhielten, freuten uns sehr. Und als wir Lea Ende Oktober 2025 wiedersahen (ihr Frauchen war extra mit ihr zum Canile gekommen, um uns zu begrüßen), wussten wir: Die Entscheidung war goldrichtig. Lea geht es prächtig, sie strahlt vor Lebensfreude.

 
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