test

Curtisa (23.10.)


Eine unserer langjährigen Helferinnen in Sassari war bei einem abendlichen Spaziergang mit einem ihrer Hunde in einer etwas abgelegenen Gegend auf eine Hündin gestoßen, die ganz offensichtlich erst kürzlich Babys zur Welt gebracht haben musste. Diese Hündin war wohl auf der Suche nach Futter und als unsere Helferin ihr etwas gab, da sie sicherheitshalber auf ihren Spaziergängen immer etwas Futter dabei hat, verschlang sie das gierig. Anschließend gebärdete sie sich sehr aufgeregt und machte deutlich, dass man ihr folgen solle, was unsere Helferin auch tat. Die Hündin führte sie in ein Kleingewerbegebiet, wo sie vor einem kleineren, mit einem hohen Zaun und massiven Tor gesicherten Betriebsgelände hin und her lief. Schließlich rannte sie hinter das Gebäude, wo sie ganz offensichtlich einen Durchschlupf hatte und blieb dann vor einem kleinen Gehege stehen. Und dann entdeckte unsere Helferin, dass in dem Gehege etliche Welpen hockten. Die Hündin zwängte sich dann durch einen Spalt in das Gehege hinein, wo sich ihre Welpen gleich auf sie stürzten, um zu säugen. Alles wirkte sehr verlassen, nur Details ließen vermuten, dass hier doch gelegentlich noch gearbeitet würde. Weil unsere Helferin natürlich nicht einfach eindringen wollte, hinterließ sie eine Nachricht mit der Bitte, Kontakt aufzunehmen, falls Hilfe gebraucht würde. Zunächst meldete sich niemand, aber dann am übernächsten Tag kam der Anruf. Unsere Helferin fuhr also wieder zu dem Betrieb und man war sehr froh über das Hilfsangebot, denn man wollte die Welpen sehr gern loswerden. Man einigte sich darauf, dass die Mama zunächst mit ihren Babys zu unserer Helferin umziehen sollte, um die Kleinen weiterhin zu säugen. Aber dann, wenn die Babys sie nicht mehr bräuchten, zurückkäme - natürlich kastriert. Und so geschah es dann auch.

Wir lernten die Babys Anfang September 2025 bei unserem Besuch in Stintino kennen, wo sie dann auch gleich gechippt wurden. Nach der Fotoaktion nahm unsere Helferin die Hunde wieder mit zu sich, wo die Kleinen auch bleiben dürfen, bis sie Familien gefunden haben und nach Deutschland abreisen können.

Die sechs Hundekinder sind allesamt sehr hübsch und freundlich. Da die Mutter wohl ein Cane-Corso-Mix ist, gehen wir davon aus, dass Camilla, Chiara, Conni und Curtisa sowie ihre Brüderchen Carter und Cesare auch größere Hunde werden.

Wir wünschen uns sehr, dass Camilla, Chiara, Conni, Curtisa, Carter und Cesare nicht allzu lange auf ihren Start in ein neues Leben warten müssen. Es wäre schön, wenn sie noch einen Teil ihrer Welpen- und Prägezeit schon bei ihren endgültigen Familien verbringen könnten.

Vielleicht bei Ihnen?

04. Oktober 2025:
Curtisa durfte auf ihre deutsche Pflegestelle reisen.

12. Oktober 2025:

Curtisa hat sich in ihrer Pflegestelle in Windeseile eingelebt und zeigt sich dort von ihrer besten Seite. Sie lernt sehr schnell und hat die Grundkommandos Sitz und Platz bereits gut verinnerlicht. Auch das Alleinbleiben wird fleißig geübt und sie kann schon eine kurze Zeit ruhig und brav zu Hause bleiben, was zeigt, dass sie ein sehr anpassungsfähiger und lernwilliger Hund ist.

Ihre Pflegemama schwärmt davon, dass Curtisa in Natura noch viel schöner wirkt als auf den Bildern und dass ihr freundliches Wesen sofort auffällt. Sie begrüßt alle Menschen und Tiere aufgeschlossen und herzlich, wobei sie zunächst bei neuen Situationen oder fremden Gegenständen etwas zurückhaltend sein kann. Doch das Eis ist schnell gebrochen und Curtisa zeigt ihre neugierige und offene Art, indem sie freundlich auf alle zugeht.

Curtisa ist eine liebevolle und aufmerksame Hündin, die sich nach einem Zuhause sehnt, in dem sie gefordert und gefördert wird. Sie möchte mit ihrer Familie die Welt entdecken, spannende Spaziergänge erleben, Neues lernen und einfach Teil eines aktiven Familienlebens sein. Zu ihrem Glück fehlt ihr nur noch die passende Familie, die ihr Liebe, Sicherheit und Abenteuer zugleich schenkt.

23. Oktober 2025:

Curtisa hat ihr Für-immer-Zuhause in Eberbach gefunden. Sie lebt nun bei einem liebevollen Ehepaar mit einem kleinen Kind in einer Wohnung mit kleinem Garten. Die Familie wollte nach dem Verlust ihres früheren Tierschutzhundes, der sie zwölf Jahre lang begleitet hat und altersbedingt über die Regenbogenbrücke gehen musste, wieder einem Hund ein liebevolles Zuhause schenken.

Curtisa fügt sich wunderbar in den Familienalltag ein. Gemeinsame Zeit steht im Mittelpunkt, sei es bei Spaziergängen, Wanderungen oder Ausflügen in die Natur. Besonders wichtig ist der Familie, dass ihr Kind mit einem Hund aufwächst und dabei Verantwortung, Rücksichtnahme und Fürsorge lernt.

Im Haushalt leben außerdem zwei Katzen, mit denen sich Curtisa sehr gut versteht. Auch im Urlaub darf sie immer mit dabei sein. Sollte das einmal nicht möglich sein, sind Oma und Opa ganz in der Nähe und freuen sich bereits darauf, auf Curtisa aufzupassen.

Ein liebevolles Zuhause mit viel Zeit, Nähe und gemeinsamer Familienzeit, genau das, was Curtisa verdient.

 
Joomla 1.5 Templates by Joomlashack