Es waren zwölf winzige Babys, die man der Mutter weggenommen und einfach in der Campagna entsorgt hatte. Warum "Menschen" so etwas
tun, werden wir niemals verstehen und auch nicht verzeihen können. Aber leider kann man diese herzlosen Monster ja nie zur Rechenschaft ziehen, weil sie feige sind und meist in der Dunkelheit unerkannt zu Werke gehen. Dabei gibt es so viele Hilfsangebote, Hündinnen kostenlos zu kastrieren, um dieses Elend und diese Barbarei zu verhindern. Aber selbst das bringt solche Monster nicht zum
Umdenken. Es ist einfach nur widerlich.
Als man die Babys zufällig fand, waren sechs von ihnen bereits tot. Die anderen waren auch schon sehr geschwächt. Niemand weiß, wie lange sie schon ohne Nahrung waren. Sie wurden zu unserer Partnerin nach Stintino gebracht, und wieder einmal hieß das für Paola, rund um die Uhr für die Kleinen zu sorgen: Fläschchen geben, Bäuchlein massieren, säubern ... alle zwei bis drei Stunden ... und das fast drei Wochen lang, bis die Babys anfingen, selbst zu futtern.
Die Babys - vier Mädchen und zwei Buben - gediehen zunächst gut. Doch einer der kleinen Buben hatte ein massives Darmproblem, und trotz intensiver tierärztlicher Bemühungen schaffte der Kleine es nicht, worüber wir sehr traurig waren.
Als wir die fünf Hundekinder bei unserer Teamtour Anfang April kennenlernen durften, freuten wir uns natürlich sehr, sie so proper und vergnügt vorzufinden.
Baba, Biba, Birba, Blancia und Brüderchen Bilbo sind wirklich richtige Zuckerschnütchen. Und wir wünschen uns sehr, für das Quintett, dass es bald das Rifugio hinter sich lassen darf, um in ein neues und gutes Leben bei lieben Familien zu starten.
Da die fünf Hundekinder vermutlich einige Maremmanogene in sich tragen,
benötigen sie das passende häusliche Umfeld. Erfahrung mit Herdenschutzhunden wäre perfekt. Zumindest sollte aber die Bereitschaft vorhanden sein, sich über diese tolle Rasse zu informieren
und Empfehlungen zum Umgang umzusetzen.
09. Mai 2025: Baba durfte auf ihren deutschen Pflegeplatz reisen.
08. Juni 2025:
Baba hat sich in Windeseile in ihrer Pflegestelle eingelebt und versteht sich bestens mit den vorhandenen Hunden. Sie ist ein liebes, freundliches und anhängliches junges Mädel, das noch an Größe und Präsenz zulegen wird. Neugierig erkundet sie alles Neue. Sie kennt das Geschirr und läuft schon gut an der Leine. Alterstypisch hat Baba noch einiges an Flausen im Kopf und muss natürlich vieles noch entdecken und lernen.
Da Baba vermutlich einige Maremmanogene in sich trägt, benötigt sie das passende häusliche Umfeld. Erfahrung mit Herdenschutzhunden wäre perfekt. Zumindest sollte aber die Bereitschaft vorhanden sein, sich über diese tolle Rasse zu informieren und Empfehlungen zum Umgang umzusetzen.
04. November 2025:
Baba ist eine unglaublich verschmuste und anhängliche Hündin, und wir können kaum verstehen, warum sie noch kein eigenes Zuhause gefunden hat. Sie ist eine fröhliche, junge Hündin, die ihr Pflegefrauchen überall hin begleitet und sich auch in neuen Situationen schnell zurechtfindet.
Rassetypisch liebt Baba es, im Garten zu liegen, die Umgebung zu überblicken und wachsam zu sein.
Sie sucht ein liebevolles Zuhause, in dem sie viel Zuneigung und Geborgenheit erfahren darf. Baba ist eine treue Begleiterin, die mit ihrer fröhlichen Art jeden Tag bereichert.
18. Dezember 2025:
Für Baba beginnt nun ein neues, aufregendes Kapitel, das sie direkt in das Herz einer liebevollen fünfköpfigen Familie führt. Nachdem sie eine lange Zeit geduldig auf ihre Chance warten musste, hat sich die Ausdauer nun mehr als ausgezahlt. Nach dem traurigen Verlust ihrer letzten Dogge war die Lücke im Haus groß, denn das Leben mit diesen sanften Riesen hat in dieser Familie eine lange Tradition. Auf der Suche nach einer neuen Begleiterin fiel die Wahl schließlich auf Baba, die nun in die großen Fußstapfen ihrer Vorgängerinnen tritt und die Herzen aller Familienmitglieder im Sturm erobert hat.
In ihrem neuen Zuhause erwartet sie ein wahres Paradies, das für das lange Warten entschädigt: Ein beeindruckendes, 1900 Quadratmeter großes Grundstück bietet Baba jede Menge Platz zum Erkunden, Wachen und Entspannen. Da in einer lebhaften fünfköpfigen Familie fast immer jemand anzutreffen ist, wird sie nur sehr selten alleine bleiben müssen und findet stets einen Spielgefährten oder eine helfende Hand für ausgiebige Streicheleinheiten. Es ist die perfekte Kombination aus familiärer Geborgenheit und der Freiheit eines großzügigen Reviers. Wir freuen uns riesig, dass Baba nach ihrer langen Reise nun endlich an dem Ort angekommen ist, an dem sie als vollwertiges Familienmitglied bedingungslos geschätzt wird.