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Garfield (15.11.)


Wir sind unglaublich traurig, dass der liebe Garfield im Alter von nur neun Jahren verstorben ist. Seine chronische Niereninsuffizienz hatte sich so verschlechtert, dass eine Behandlung nicht mehr möglich war. Wir werden Garfield nicht vergessen und ihm einen besonderen Platz in unseren Herzen schenken. Gleichzeitig sind wir dankbar, dass Garfield so glückliche Jahre bei seiner Familie genießen durfte.

Seine Familie schreibt ihm zum Abschied:

Garfield hat heute seine Reise über die Regenbogenbrücke angetreten. Still, leise und viel zu früh. Sein Abschied kam unerwartet und plötzlich und doch wusste man tief im Herzen, dass dieser Tag irgendwann kommen würde. Aber nicht jetzt. Noch nicht. Nach einer Woche voller Hoffnung, voller leiser Zuversicht und banger Momente ging sein Kampf gegen die Niereninsuffizienz schneller zu Ende, als man begreifen konnte.

Garfield war ein wundervoller, sanfter kleiner Kater. Einer, der nicht laut sein musste, um gesehen zu werden. Mit seiner sensiblen, vorsichtigen Art hat er seiner Familie immer wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Er war aufmerksam, zart im Wesen und voller stiller Liebe. Ein Seelentröster auf leisen Pfoten.

Seine größte Leidenschaft war es, gebürstet zu werden. Es gab für ihn kaum etwas Schöneres. Stundenlang hätte er sich bürsten lassen können. Besonders das Bürsten am Köpfchen liebte er sehr. Dort gab es für Garfield kein „Genug“, kein Ende, nur pures Wohlgefühl und zufriedenes Schnurren.

Garfield hinterlässt eine Lücke, die nicht zu füllen ist. Aber auch unzählige Erinnerungen voller Wärme, Zärtlichkeit und Dankbarkeit. Er wurde geliebt, er wusste es, und er wird immer von uns geliebt bleiben.

Run free, kleiner Garfield. Hinter der Regenbogenbrücke warten nun Frieden, Sonne und vielleicht eine Hand, die niemals aufhört, dich zu bürsten. Du wirst unendlich vermisst.

Elina und Tim


Lesen Sie hier Garfields Geschichte:

Ende Juli konnten wir endlich wieder selbst nach Sardinien reisen, um unsere Partner und die Katzen und Hunde zu besuchen. Fast sechs Monate waren wegen des durch Corona bedingten Lockdowns und der über viele Wochen unklaren Reisesituation vergangen, seit wir zum letzten Mal auf der Insel waren. Zwar hatten uns unsere Partner zwischendurch immer wieder mit Bildern und Informationen zu Neuzugängen versorgt, aber der persönliche Kontakt und das Kennenlernen der Hunde und Katzen hatten uns sehr gefehlt.

Garfield wurde mir von unserer Kollegin in Arzachena vorgestellt. Er war in ganz miserablem Zustand gefunden worden mit einer riesigen offenen Wunde am Hals. Sie war schon deutlich besser, als ich ihn kennenlernte. Aber die Wunde schließt sich nicht völlig, wird auch immer mal wieder größer. Keiner weiß, woran es liegt. Garfield ist mit seiner Pflegemama sehr vertraut, Fremden gegenüber gibt er sich erst mal schüchtern, aber lieb und freundlich.


Es wäre wichtig, dass wir Garfield bald nach Deutschland holen könnten, um ihn hier gründlich testen zu lassen und eine Therapiemöglichkeit für ihn zu finden. Doch dazu bräuchte Garfield zunächst eine Pflegestelle, die sich liebevoll seiner annehmen kann.

27. Februar 2021
Garfield ist in seiner deutschen Pflegestelle eingetroffen. Hier wurde eine Therapie begonnen, von der wir uns erhoffen, dass sie Besserung und langfristig ein Abheilen der Wunde bewirkt.

April 2021

Die Heilung von Garfields Wunde hat überraschend schnell gute Fortschritte gemacht. Der Verband konnte bereits dauerhaft entfernt werden. Garfield ist ein toller, anhänglicher Kater, der die ständigen Behandlung gut mitgemacht hat und seine Menschen trotzdem sehr mag. Am liebsten liegt er neben ihnen auf dem Sofa und schläft auch gern mit im Bett.

Juni 2021

In der Pflegestelle ist ein zweiter Kater eingezogen: der ebenfalls FIV-positve Pepsi. Nach wenigen Tagen waren Pepsi und Garfield schon beste Freunde. Gegenseitiges Putzen geht fast immer von Garfield aus, zu wilden Fangspielen fordert meistens Pepsi auf. Da die beiden Kater so gut harmonieren, wäre es schön, wenn sie auch gemeinsam in ein Zuhause ziehen könnten.
 
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