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Aloe (09.12.)


Leider erreichte uns die traurige Nachricht, dass Luna, ehemals Aloe, über die Regenbogenbrücke gehen musste. Als klar wurde, dass der Kampf gegen den Krebs aussichtslos geworden ist, hat ihr Frauchen schweren Herzens die Entscheidung getroffen, sie gehen zu lassen, bevor sie unnötige Schmerzen erleiden musste. Luna hinterlässt eine große Lücke im Leben ihrer Menschen und wird schmerzlich vermisst. Auch wir sind traurig über diesen Verlust und hätten Luna und ihrer Familie von Herzen noch mehr gemeinsame Zeit gegönnt. Machs gut, liebe Luna, Du bleibst unvergessen. 

Unsere Vorsitzende Karin Faulstroh schreibt:

"Liebe Svea,
Ihre lieben Worte, mit der Sie uns darüber informieren, dass Aloe-Luna über die Regenbogenbrücke gehen musste, rühren uns zutiefst. Tröstlich ist nur das Wissen, dass Luna bei Ihnen den Himmel auf Erden hatte und von ganzem Herzen geliebt wurde. 
Das Glück, ein solch wunderbares Leben zu führen, haben leider nicht alle herrenlosen Hunde auf Sardinien. Aber jeder Hund, für den wir es schaffen, ihm ein gutes Zuhause zu finden, gibt uns Kraft und ist uns Ansporn, noch vielen Hunden die Chance auf ein glückliches Leben zu ermöglichen.
Danke für die vielen wunderbaren Jahre, die Luna bei Ihnen und Ihrer Familie erleben durfte. 

Ihre Karin Faulstroh"


Lesen Sie hier die Abschiedszeilen ihres Frauchens:

"Liebes ProTier e.V.-Team,
ihr habt mir am dem 16. Februar 2015 meine größte Liebe Luna, von euch Aloe genannt, geschenkt. Ich musste sie am 9. Dezember 2025 gehen lassen. Ich glaube nicht, dass ich jemals wieder so einen Schmerz spüren werde wie ihren Verlust. Ich wollte euch wissen lassen, dass sie die reinste Perfektion war.

Sie war so rein, makellos, voller Liebe und Spaß. Ihre Eigenarten haben sie ausgemacht. Ich habe sie geliebt, geschützt, gepflegt und jeden Tag versucht, ihr das beste Leben zu schenken, das sie verdient hat. Sie hatte ein Leben ohne Leine, ist jeden Tag auf Feldern oder in Wäldern gelaufen, hatte immer frisches Fleisch und noch mehr Leckerlies, und wir haben immer zusammen gespielt. Sie war mein Mittelpunkt, mein Leben und mein Retter. Sie war der Kleber, der uns alle zusammengehalten hat. Wo ich war, war sie, und wo sie war, war ich. Jeder hat sie geliebt – aber keiner so sehr wie ich.

Ich habe wirklich alles versucht, um sie zu retten, aber der Krebs hat gewonnen. Sie hat nicht gelitten, denn sie hat mir früh genug Bescheid gegeben, dass sie nicht mehr kann. Und trotz ihrer Krankheit hat sie noch alles für mich getan, nur um mich glücklich zu machen. Ich habe alles geopfert, um ihr gerecht zu werden – genauso, wie sie es für mich tat.

Sie hat jeden Tag in Freiheit gelebt. Trotz allem hätte sie mehr verdient. Ihr habt mir mit ihr mein Leben geschenkt. Ich durfte durch sie erfahren, was wirkliche bedingungslose Liebe und Vertrauen bedeutet. Sie ist mein Baby. Ich werde niemals über diesen Schmerz hinwegkommen. Sie hat das Leben erst lebenswert gemacht. Mit ihr war Trubel im Haus, wir haben gelacht und durch sie gelebt. Jetzt ist alles still, kalt und leer.

Ich war bis zum letzten Atemzug da – so wie sie immer für mich da war. Sie war in meinem Arm, und die ganze Familie war da. Jeder hat alles stehen und liegen gelassen, um für sie da zu sein. Sie ist in ihrem Garten, an ihrer Lieblingsstelle, begraben, ganz warm und weich eingebettet, mit all ihren Lieblingsspielzeugen zusammen. Im Sommer wird dort wieder die Sonne hinscheinen und sie wärmen.

Danke, dass ihr sie mir gegeben habt. Danke für die schönsten Jahre meines Lebens. Danke, Luna – danke für alles.
Deine Svea"



Wenn Sie Lunas Geschichte nachlesen möchten: 


Die Hündin eines Drogenabhängigen bekam Babys und weil der junge Mann nicht für so viele Hunde sorgen konnte, bat er um Hilfe. So landeten die drei Hundekinder also bei unserer Kollegin im Nordosten Sardiniens, die glücklicherweise gerade Platz in ihrem Gehege hatte.

Alina, Alfa und Aloe sind aufgeweckte, freche kleine Hundemädchen, die sich über unseren Besuch in ihrem Gehege, das sie mit drei anderen Welpen (Aris, Ariel und Alessia) teilen, sehr gefreut haben. Unsere Hosenbeine, Schuhe, Fototasche, Rucksack - alles war extrem spannend und musste eingehend untersucht und diversen Haltbarkeitstests unterzogen werden. Aber irgendwie haben wir es dann doch geschafft, auch noch ein paar nette Fotos von der Rasselbande zu machen. Denn schließlich sollen sie ja nicht im Gehege auf Sardinien alt und grau werden, sondern möglichst bald ihre eigene Familie finden, wo sie dann sicherlich für viel "Action" sorgen werden. Der Papa dieses Mädeltrios ist unbekannt, aber da die Mama eine reinrassige Schäferhündin ist, gehen wir davon aus, dass die drei wahrscheinlich auch recht groß werden. 

Aloe durfte inzwischen auf ihre deutsche Pflegestelle reisen. Wenn Sie ihr ein Zuhause schenken möchten und sich bewusst sind, dass kleine Welpen viel Arbeit bedeuten, aber auch so viel geben können, dann freuen wir uns über Ihre Nachricht.

16. Februar 2015:
Aloe wurde von ihrer Familie direkt am Flughafen abgeholt und lebt jetzt in Mettmann. Sie kann hier Haus und Garten ihr Eigen nennen. Wenn Aloe soweit ist, darf sie auch mit der Tochter in den Reitstall. Mit der Katze war es nicht die Liebe auf den ersten Blick, aber mittlerweile haben sie sich arrangiert :-) Da es in der Nachbarschaft Hunde gibt, wird Aloe schnell neue Freunde finden.
 
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