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Nami (21.02.)


21. Februar 2020:
Nami fand ihr Traumzuhause in 2014 und hörte seitdem auf den Namen Martha. Sie durfte noch einige Jahre glücklich und zufrieden im Kreise ihrer liebevollen Familie erleben, bis heute dann leider doch ihre Zeit gekommen war. So traurig wir auch über den Verlust sind, so sehr tröstet uns doch das Wissen, dass Marthas letzte Lebensjahre nicht schöner hätten sein können.Ihr Frauchen hat uns einen wundervollen Abschiedsbrief geschickt, der mit jeder Zeile zeigt, wie sehr Martha geliebt wurde:

"Am 21.02.2020 hat unsere geliebte Martha die große Reise angetreten. Ich kann nicht mit Worten beschreiben, wie mir meine beste Freundin, meine über alles geliebte Gefährtin fehlt. Ich war verliebt in dieses bezaubernde Wesen, als ich sie auf dem Foto gesehen habe, auf dem Flughafen war ich überrascht, wie man noch schöner sein kann und dieses Verliebtsein hat sich in eine tiefe Liebe verwandelt mit vielen verliebten Momenten.

Sie war und ist der Hund meines Lebens.

8-jährig kam sie zu mir, sie hat ruhig und klug all das gelernt, was für ein freundliches und harmonisches Miteinander notwendig ist. Vollkommen überraschend für mich war, dass Martha vom ersten Tag an stubenrein war und  auf Spaziergängen niemals eine Leine brauchte. Sie wollte in einer ruhigen Art lernen und man brauchte ihr bestimmte Dinge nur ein einziges Mal freundlich und ruhig sagen und das am liebsten leise. Das kam mir sehr entgegen. Aber Martha konnte auch lustvoll nach Mäusen suchen mit Ihren beiden Dackelfreundinnen und Ihrer Setterfreundin aus Griechenland. Sie konnte auch noch viele Jahre herumspringen wie ein junges Mädchen, wenn ich mittags von der Praxis kommend mit dem Fahrrad in die Hofeinfahrt bog. Dort lag sie dann und hat unermüdlich gewartet und beschützt. Am meisten haben wir uns über Blicke verständigt, mehr brauchte es nicht. Ich bin so dankbar, dass Martha mir 6(!) Jahre gemeinsame Zeit geschenkt hat und gleichzeitig so tief traurig, sie nicht mehr hier zu finden. Wie sie wissen, habe ich schon seit Jahrzehnten Hunde, aber so ein nobles kluges sanftes Wesen, habe ich noch nie gehabt. Was mich bei Allem tröstet ist die Gewissheit, dass Martha sehr zufrieden und glücklich bei uns war. Wir haben sie hinter unserer Hauseiche begraben.

Ich danke Ihnen und Ihrem Verein, dass Sie so viel Arbeit leisten, vermutlich sehr bis an ihre Schmerzgrenze gehen oder sie überschreiten müssen. Und ich danke Ihnen für das noble Geschenk Martha."


Wenn Sie Namis Geschichte nachlesen möchten:

Wieder solch ein Schicksal, das mich beim Februar-Besuch im Canile Sassari unglaublich berührte. Wie kann es sein, dass solch eine wunderschöne, sanfte und ruhige Hündin seit acht Jahren im Canile hockt? Sie kam als Baby, niemand interessierte sich für sie, und nun ...? Soll sie wirklich bis an ihr Lebensende dort im winzigen Betongehege sitzen bleiben? Der Gedanke daran bricht mir das Herz. Es muss doch irgendwo liebe Menschen geben, die einer solch tollen Hündin eine Chance auf ein Leben in einer Familie bieten.

Bitte, öffnen Sie Ihr Herz für Nami. Helfen Sie ihr, endlich das triste Canileleben hinter sich lassen zu können. Schenken Sie ihr ein liebevolles Zuhause.


 
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