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Lamù (28.09.)


Im August 2025 ging eine unserer Helferinnen in der Campagna spazieren. Sie hörte plötzlich eine leises Maunzen. Das Maunzen kam aus dem verlassenen Haus, das da am Wegesrand war. Sie ging hinein und zwischen haufenweise Müll fand sie in dem Kamin hinter einem alten Holzscheit ein kleines schwarzes Kätzchen. Da aus einer anderen Ecke auch ein leises Maunzen kam, suchte sie weiter und fand schließlich noch das schwarzweiße Brüderchen. Wie die Kleinen dort hingekommen sind, wissen wir nicht, aber die beiden waren offensichtlich sehr hungrig und durstig. Unsere Helferin nahm die Babys an sich, besorgte sofort alles Notwendige, um die Kleinen füttern und versorgen zu können. Da sie die Babys tagsüber nicht allein lassen konnte, nahm sie die Winzlinge mit zur Arbeit, damit sie ihnen alle zwei Stunden das Fläschchen geben konnte.

Glücklicherweise entwickelten sich Lucas und Lamù, wie sie inzwischen genannt wurden, bestens. Sie wuchsen zu fröhlichen, verspielten Katzenkindern heran.

Mit ihrer Pflegemama sind die beiden natürlich innig vertraut. Bei Fremden ist Lamù anfangs noch etwas schüchtern, aber sie folgt dann schnell dem Beispiel ihres Brüderchens, das sehr unbefangen und offen ist, und lässt sich ebenfalls beschmusen.

28. September 2026
Lamù hat ihr Zuhause auf Sardinien bei ihrer Pflegemama gefunden. Da sie Fremden gegenüber immer noch sehr schüchtern ist, aber sehr an der Pflegemama hängt, konnte man sich nicht vorstellen, sie abzugeben. Süße Lamù, wir wünschen dir ein tolles Leben bei deiner lieben Familie.
 
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