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Kosten für Primo

Primo war der erste Neuzugang in 2023. Der arme Kerl war in den frühen Morgenstunden des 01. Januar 2023 auf der Straße in einem kleinen Ort westlich von Olbia gefunden worden. Wahrscheinlich hatte er sich vor den Silvesterböllern erschreckt und war davongelaufen ... und so vermutlich auch auf die Durchgangsstraße geraten und von einem Auto angefahren worden. Man hatte ihn dann einfach liegengelassen ... wenn man sich schon zu "normalen" Zeiten nicht um einen verletzten Hund kümmert, wer sollte es dann am Neujahrsmorgen tun ... ? Man hatte schön gefeiert, getrunken - eines Hundes, der Hilfe brauchte ...? Ob seine Besitzer ihn gesucht haben, wissen wir nicht. Aber es ist nicht ausgeschlossen, dass sie das getan und ihn auch gefunden haben. Der Ort ist klein. Aber sich mit einem schon alten Hund belasten, der so schwer verletzt war ... Lieber nicht ...

Wenn nicht durch Zufall die Information über einen verletzten Hund bei einem tierlieben Menschen angekommen wäre, wäre das arme Geschöpf vermutlich elendig im Rinnstein gestorben. Aber so machte sich tatsächlich jemand auf und brachte den Hund ins Rifugio, wo man sich sofort seiner annahm. Denn im Rifugio kennt man keinen Feiertag, dort ist immer jemand "im "Dienst".

Primo, wie der arme Hund genannt wurde, hat es bös getroffen. Er wird niemals wieder normal laufen können. Aber trotzdem wird im Rifugio so gut wie möglich für ihn gesorgt. Zufällig gab es im Fundus noch einen schon gebrauchten Rollwagen, der für seine Größe passend war, und so konnte Primo zumindest gelegentlich mal einen kleinen Ausflug rund um das Rifugio machen.

Dass sich in Deutschland niemand um Primo reißen würde, war uns bewusst.

Aber wir haben ihn dennoch nach Deutschland geholt, denn vielleicht hat er ja doch das Glück, dass jemand auf ihn aufmerksam wird, der sich nicht scheut, einem behinderten Hund noch ein gutes Leben zu schenken.


Zunächst kam Primo in die Tierklinik, um ihn gründlich zu checken. Das Ergebnis war deprimierend. Er war körperlich in desolatem Zustand, sein rechtes Hinterbein war nur noch ein lebloses, nutzloses Anhängsel, die Pfote seines linken Hinterbeins war ein blutiger Klumpen, weil Primo munter daran herumknabberte ...

Das Hinterbein musste also amputiert werden. Und die Pfote wurde operativ soweit möglich gerichtet, zum Schutz vor weiteren Schäden trägt Primo nun einen speziellen Pfotenschutz. Die Eingriffe hat Primo bestens überstanden, und er blühte auf, weil er sich nun viel besser bewegen kann. Er ist auch als Dreibein sehr flott unterwegs.

Wir haben aber inzwischen auch einen passenden Rolli für Primo angeschafft, damit er bei Spaziergängen, die er über alles liebt, richtig losflitzen kann.

Leider ist Primo aber inkontinent, was uns erst klar wurde, als er hier in Deutschland ankam.

Er braucht also nicht nur viel Pflege, seine Versorgung wird dauerhaft mit Kosten verbunden sein: Primo benötigt spezielles Futter. Im Haus muss er Windeln tragen. Seine Hinterpfote muss gepflegt werden.

Für Primos Wohlergehen haben wir bislang finanziell schon viel investiert:

Der Rolli sowie das Spezialgeschirr kosteten fast 700 Euro.
Die Klinikrechnungen (Amputation, Kastration, Pfoten-OP) summierten sich auf ca. 2.000 Euro.
Die Futterkosten (einschließlich Nahrungsergänzung zur Darmunterstützung) belaufen sich im Monat auf ca. 235 Euro.
Die Rüdenwindeln kosten pro Monat ca. 70 Euro.

All diese Kosten haben wir bislang allein gestemmt. Aber auf Dauer können wir das nur leisten, wenn wir finanzielle Unterstützung bekommen.

Wenn Sie uns also helfen möchten, einen Teil der Kosten für den Rolli sowie die Operationen (insgesamt 2.700 Euro) oder für Primos monatliche Versorgung (ca. 300 Euro) zu tragen, ist Ihre Spende oder Patenschaft unter dem Stichwort "Primo" herzlich willkommen.

Schon im Voraus danken wir Ihnen sehr herzlich.

Sie möchten eine Patenschaft übernehmen? Dann können Sie hier das Formular herunterladen.

Spende via PayPal: karin.faulstroh@protier-ev.de
(Bitte dabei angeben "für Freunde/Familie", dann werden keine Gebühren von der Spende abgezogen.)

Spende per Überweisung:
proTier e.V.
VR Bank eG Dormagen-Monheim
IBAN DE84 3056 0548 2113 6860 17
BIC GENODED1NLD

Hier geht es zur Vermittlungsseite von Primo. Dort finden Sie auch die Kontaktdaten seiner Vermittlerin.

Für Spenden ab 100 Euro: Wenn Sie eine Spendenbescheinigung wünschen, geben Sie bitte im Überweisungstext Ihre vollständige Anschrift an. Ansonsten gilt für Spenden bis 200 Euro auch eine Kopie des Kontoauszugs als Nachweis für das Finanzamt. Vielen Dank.

Falls für ein Notfellchen mehr Spenden eingehen, als für den aktuellen Fall benötigt wird, verwenden wir Ihre Spende dort, wo der Bedarf am größten ist.



 
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